Einheitsbuddeln in Plön

Veröffentlicht am 03.10.2019 in Aktuelles

Die Aktion war ein voller Erfolg. Mehr als 100 Menschen haben mehr als 100 Bäume und Büsche gepflanzt.

Im kommenden Jahr soll das Einheitsbuddeln fortgesetzt werden. Dafür wird ein andere Fläche gesucht und hoffentlich auch gefunden.

Allerdings wurde viel wurde in den letzten Tagen geschrieben und gesprochen. War das Einheitsbuddeln in Plön richtig? Und vor allem: War es richtig an dem Ort? Die Landesregierung hat zum Tag der Deutschen Einheit die Idee ins Spiel gebracht, dass jede*r Bürger*in am Einheitstag einen Baum pflanzen möge. Sie haben die Aktion „Einheitsbuddeln“ genannt.

Die Fraktion in der Plöner Ratsversammlung, Die Linke, hat das Thema in Plön zur Diskussion gebracht. Andere Fraktionen fanden die Idee gut. Die Verwaltung hat sich die stadteigenen Grundstücke angesehen und am Ende das Grundstück am Ende der Ölmühlenallee als das geeignetste bewertet.

Wie kamen wir dazu? Wir haben mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB), der unteren Forstbehörde und dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) gesprochen. Die Informationen von den Stellen haben wir in unsere Bewertung einbezogen. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Aufforstungsantrag von meinen Mitarbeitern in Erwägung gezogen und das erforderliche Formular angefordert. Ich habe das aber abgelehnt und deswegen wurde dieser Sachverhalt nicht weiterverfolgt. Es sollten Bäume und kein Wald gepflanzt werden. Da für das Vorhaben keine Genehmigungen erforderlich waren, wurde von den vorgenannten Behörden auch nichts genehmigt. Es erhob sich aber auch kein Widerspruch.

Die Auswahl wurde dem Ausschuss für gesellschaftliche Angelegenheiten, Umwelt und Tourismus (GUT) im Rahmen des Berichtswesens am 12.09. vorgestellt. Hier der Protokollauszug:

Einheitsbuddeln Die benötigte Fläche für das Einheitsbuddeln wurde an der Ölmühle gefunden. Es handelt sich um die ehemalige Weidefläche am Rand des Ölmühlenwaldes.
Bei dem Event werden die Pfadfinder Essen vom Grill und Stockbrot anbieten. Des Weiteren ist man mit der Kreisjägerschaft im Gespräch, ob diese Setzlinge besorgen und auch verkaufen würden. Die Werbung für das Einheitsbuddeln wird in der Woche ab dem 16.09.2019 gestartet. Mit der Unteren Naturschutzbehörde ist das Einheitsbuddeln abgestimmt, somit steht dem Event nichts im Wege.

Seitens der Ausschussmitglieder gab es keine Einwände gegen die Auswahl. Weder während der Sitzung noch im Anschluss daran.

Am 28.09. habe ich über einen Zeitungsartikel im Ostholsteiner Anzeiger erfahren, dass es eine Unterschriftenaktion gegen den Standort gibt. Rund 60 Personen aus Plön und dem nahen und fernen Umland haben dort unterschrieben. Am 30.09. sollten mir die Unterschriften übergeben werden. Der Initiator, Herr Möhring, hatte mich am 30.09. angerufen und weil ich verhindert war, habe ich ihn am selben Tag zurückgerufen. Wir haben 20-30 Minuten telefoniert. Dabei hatte er mich auch vor Ort eingeladen. Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich das zeitlich nicht hinbekomme und den Ort auch sehr gut kenne und deswegen nicht unbedingt dorthin kommen muss. In unserem Telefonat haben wir die unterschiedlichen Positionen ausgetauscht, sind aber nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Im Laufe des Tages lag dann kommentarlos die Unterschriftenliste auf meinem Tisch.

Am Tag der Deutschen Einheit habe ich mich mit Herrn Möhring vor dem Beginn der Veranstaltung vor Ort getroffen und wir haben unsere Argumente wiederum ausgetauscht. Aber auch dort konnten wir uns nicht gegenseitig überzeugen.
Ich sprach dann noch mit dem Umweltbeauftragten der Stadt Plön und dem Vorsitzenden des NABU Plön. Beide haben mir vor Ort bestätigt, dass die Fläche geeignet sei und die Stadt keinen Fehler begangen habe.

 
 

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