Meine Rede beim Neujahrsempfang der Stadt Plön und der MUS

Veröffentlicht am 07.01.2018 in Veranstaltungen

„ Neujahrsempfang 2018

Lars Winter

Für die Zukunft von Plön

 

Es gibt keinen günstigen Wind für den, der nicht weiß,
in welche Richtung er segeln will.“

 

Liebe Plönerinnen und Plöner, liebe Gäste,

mit diesem Zitat von Wilhelm von Oranien-Nassau begrüße ich Sie recht herzlich zum diesjährigen gemeinsamen Neujahrsempfang der Marineunteroffiziersschule und der Stadt Plön.

Dieses Zitat drückt mein Empfinden zum Zeitpunkt meines Amtsantritts vor 10 Monaten recht gut aus, in welcher Situation sich die Stadt Plön befunden hat.

Es wurde viel und hart gearbeitet, sowohl in der Verwaltung als auch in der Politik. Und doch hatte man den Eindruck, sich nicht vorwärts zu bewegen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir haben im letzten Jahr die Segel richtig in den Wind gedreht und damit begonnen den günstigen Wind für uns zu nutzen. Was wir im vergangenen Jahr begonnen haben, was wir in diesem Jahr beginnen werden und was wir hoffentlich auch in diesem Jahr zum Abschluss bringen, möchte ich Ihnen gleich näherbringen.

Doch der Bürgervorsteher und ich sind heute nicht nur Gastgeber, wir sind selbst auch Gäste. Gäste der Förde Sparkasse. Und auch in diesem Jahr möchten wir uns herzlich dafür bedanken, dass wir nun zum 11 Mal unseren Neujahrsempfang hier begehen dürfen.

Ich freue mich, dass so viele Plönerinnen und Plöner, Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Behörden und Gäste aus der Nachbarschaft heute den Weg zu uns gefunden haben. Seien Sie alle herzlich willkommen.

Besonders begrüßen möchte ich Landrätin Ladwig, die Alt-Bürgermeister Jens Paustian und Ulf Demmin sowie meinen Amtskollegen aus Lütjenburg Dirk Sohn. 

Leider können wir in diesem Jahr keinen Ehrenbürger unserer Stadt begrüßen. Im vergangenen Jahr mussten wir uns im März von Roland Reche und im Juni von Altbürgermeister Uwe Jes Hansen für immer verabschieden. Das hat uns sehr traurig gestimmt. Wir haben den Verstorbenen bereits in einem anderen Rahmen gedacht.

Unser neuer Ehrenbürger, Prof. Fielmann, kann heute aus zeitlichen Gründen nicht zugegen sein. Prof. Fielmann erhielt für seine Verdienste um Plön im Juni letzten Jahres die Ehrenbürgerschaft.

Aber unsere Partner sind heute hier. Darauf ist Verlass. Ich begrüße ganz herzlich Bürgervorsteher Tast und Bürgermeister Reier mit ihren Gemahlinnen aus unserer Partnerstadt Plau am See.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nicht ohne Grund habe ich das Zitat des niederländischen Kronprinzen für den Einstieg in meine erste Neujahrsrede gewählt. Mit Segeln und Segelsetzen kennen wir uns in Plön aus. Auch wenn sich das Zitat auf die große Seefahrt bezieht so passt es auch sehr gut zu Plön.

Ich sprach schon davon, dass wir die Segel richtig in den Wind gedreht haben. Doch was meine ich damit konkret: Im vergangenen Jahr haben wir uns um Städtebaufördermittel beworben und haben den Zuschlag erhalten. Damit eröffnen sich uns Möglichkeiten für die Beseitigung von städtebaulichen Missständen im Bereich des ZOBs und des Bahnhofes.

Damit geht einher, dass die kommenden planerischen und baulichen Maßnahmen zu 2/3 durch den Bund und das Land finanziert werden.

Ohne Fördermittel aber in der Erkenntnis, dass nichts von allein kommt, wurden die Beschlüsse für die Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines Bebauungsplanes für einen Hotelbau auf der Badewiese Fegetasche gefasst. Damit beginnt die touristische Entwicklung Plöns, die uns den gewünschten Aufschwung bringen soll. Wir sind mit Investoren und Betreibern im Gespräch und wir werden diese Planungen mit Nachdruck voranbringen.

Im Laufe des letzten Jahres standen wir plötzlich vor der Situation, dass es einen Run auf Betreuungsplätze in den Krippen und den Kindergärten gab, den wir mit unseren Partnern nicht bedienen konnten. Plötzlich auftretende Situationen erfordern schnelle und gute Entscheidungen. Die sind in Plön getroffen worden. Im August dieses Jahres wird die neue Kita mit zwei Krippen- und einer Kitagruppe am Plauer Weg die Türen öffnen; betrieben durch die Johanniter.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

zwei große Straßenbaumaßnahmen haben das letzte Jahr geprägt und werden dieses Jahr fortgesetzt. Der Ausbau des Steinbergweges und der Ulmenstraße. Mit diesen Baumaßnahmen sind Einschränkungen aller Menschen im Quartier Plön-Ost aber besonders der unmittelbaren Anlieger verbunden. Wie sich bislang zeigt, läuft alles einwandfrei. Auf die Bedürfnisse der Anlieger wird größtmöglich Rücksicht genommen und wir erhalten positive Rückmeldungen, dass unsere Baufirma sehr bürgernah die Baustelle betreibt. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.

In diesem Zusammenhang möchte ich kurz auf das Thema der Straßenausbaubeiträge eingehen. Die Stadt Plön kann auf die Erhebung von Ausbaubeiträgen NICHT verzichten. Auch wenn uns das Land den schwarzen Peter mit der „sogenannten“ Wahlfreiheit über die Erhebung der Ausbaubeiträge vor die Tür geschoben hat, so ist die Abschaffung ohne eine 100%tige Kompensation durch das Land nicht möglich. Die Ratsversammlung hat eine entsprechende Resolution einstimmig beschlossen und in Richtung Landeshauptstadt gesandt.

Mit der zeitgerechten Vorlage des Haushaltsplanentwurfes für das Jahr 2018 wurde dieser nach langer Debatte von der Ratsversammlung im Dezember beschlossen. Das Defizit von rd. 1,8 Mio. Euro drückt sehr, doch gemeinsam haben wir uns entschlossen, den Weg der Investitionen und nicht der Kürzungen einzuschlagen.

Damit sind wir in der Lage die Umsetzung der Städtebauförderung anzugehen, die auch einen umfangreichen Prozess der Öffentlichkeitsbeteiligung beinhaltet.
 

Liebe Plönerinnen und Plöner, beteiligen sie sich, bringen sie sich und ihre Ideen mit ein, damit es ein erfolgreicher Prozess wird.

Im letzten Jahr gingen wir noch davon aus, dass uns die Deutsche Glasfaser mit schnellem Internet versorgt. Weit gefehlt. Nach dem Absprung der Firma haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und den Glasfaserausbau im Verwaltungsrat der Stadtwerke auf die Agenda gesetzt. In diesem Jahr beginnen wir mit der Vorvermarktung und hoffen natürlich darauf, dass die Plönerinnen und Plöner dieses Angebot annehmen. Investitionen in den Glasfaserausbau sind Investitionen in die Zukunft.

Für die Zukunft zu sorgen bedeutet auch, dass wir für neue Bürgerinnen und Bürger entsprechenden Wohnraum zur Verfügung stellen. Wir wollen in diesem Jahr nun endlich die Planung zum Wohngebiet Trammer See Plön/Rathjensdorf abschließen.

Elf Jahre Planung sind genug. Die Wohnraumbedarfe in Plön müssen gedeckt werden. Sowohl für den Einfamilienhausbau wie auch für den Geschossflächenbau innerhalb der Stadt. Auch dafür werden wir vorbereitende Planungen in Angriff nehmen.

Diese Planungen und andere Aufgaben werden Verwaltung und Politik weiterhin konstruktiv miteinander beraten und beschließen. Vor der Kommunalwahl und nach der Kommunalwahl, die am 6. Mai ansteht. Am 6. Mai soll nicht nur die neue Ratsversammlung gewählt werden. Wir wollen versuchen am gleichen Tag auch unser Jugendparlament zu wählen. Partizipation der Jugend ist wichtiger denn je. Die Gemeindeordnung sieht das auch so vor. Bislang haben wir dafür zu wenig getan.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

nun muss ich mich sputen um mein Redezeitfenster einzuhalten. Doch es ist mir sehr wichtig Ihnen noch mitzuteilen, dass wir in diesem Jahr damit beginnen, uns mehr mit der Fahrradsituation in Plön auseinanderzusetzen. Die Vorarbeiten wurden durch die Rad-AG im letzten Jahr erarbeitet. Am 31. Januar werden wir in einem großen Bürgerdialog die Ergebnisse präsentieren und mit ihnen diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen ihre Expertise dort mit einzubringen.

Alles Weitere in Schlagworten:

  • Vor zehn Jahren wurde der Bahnhof umgebaut. Wir werden das das kleine Jubiläum feiern.
  • Wir sind bemüht das Piratenland des PlönBades zu reparieren und in diesem Jahr wieder in Betrieb zu nehmen.
  • Die Fußgängerzone wird außerhalb der Lieferzeiten bald wieder den Fußgängern gehören.

Nun bin ich wirklich am Ende meiner Rede angekommen. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Aufmerksamkeit. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und glückliches neues Jahr.

 
 

    


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